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Optionen und Verträge

Option

Auch genannt Hold, Reservierung

Eine vorläufige Reservierung eines Artist-Termins für eine Anfrage. Sie kostet nichts, bindet niemanden und endet mit Bestätigung, Freigabe oder Ablauf.

Mit einer Option, auf Englisch „Hold“, planst du einen Abend, bevor der Deal steht: mit der Location reden, das Budget durchrechnen, den Rest des Line-ups anfragen. Eine Zusage ist sie nicht. Auf eine Option kündigst du nichts an und verkaufst kein Ticket, und beide Seiten können sie ohne Kosten fallen lassen. Fix ist eine Show erst mit einem angenommenen Angebot und einem unterschriebenen Auftrittsvertrag.

Mehrere Promoter:innen können eine Option auf denselben Abend haben. Die Reihenfolge ist der Rang der Option: Die erste Option darf zuerst bestätigen.

Beispiel

Am 1. Oktober fragt ein Club in Hamburg für Samstag, 14. November, an und bekommt die erste Option, gültig bis 15. Oktober. Am 6. Oktober fragt ein Festival in Rotterdam für denselben Abend an und bekommt die zweite. Bestätigt der Club bis 15. Oktober, wird die Option des Festivals freigegeben. Lässt der Club seine Option auslaufen, rückt das Festival auf.

Worauf du achten solltest

  • Ein Ablaufdatum. Eine Option ohne Datum blockiert den Abend für alle anderen. Für eine Clubshow sind ein bis zwei Wochen üblich, Festivals optionieren oft länger, solange ihr Line-up entsteht.
  • Nur optionieren, was du auch bestätigen würdest. Drei Termine „zur Sicherheit“ nehmen anderen den Abend und kosten dich Vertrauen.
  • Vor dem Ablauf fragen. Brauchst du mehr Zeit, sag es vor dem Ablaufdatum. Eine Verlängerung bekommst du leichter als eine neue Option hinter jemand anderem.
  • Eine Person, ein Abend. Spielt ein Artist unter zwei Namen, gilt eine Option auf den einen Namen auch für den anderen.

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