Rider und Presse
Hospitality-Rider
Auch genannt Hospo-Rider, Catering-Rider
Was der Artist und die Reisebegleitung rund um die Show brauchen: Backstage, Essen, Getränke und Hotelwünsche. Ein guter ist kurz und konkret.
Der Hospitality-Rider regelt die Stunden rund um das Set: wo der Artist wartet, isst und schläft. Bei den meisten DJs in europäischen Clubs passt er auf eine Seite. Er ist Teil des Vertrags und geht mit dem Advance raus, neben dem Tech-Rider.
Einen kurzen Rider mit Wasser, Essen und einem sicheren Platz für die Taschen erfüllen Promoter:innen meist komplett. Bei einer Seite voller Spirituosenmarken fragen sie sich, was am Abend sonst noch kompliziert wird.
Beispiel
Für DJ und Tourmanager:in, die gemeinsam reisen:
- Personen: 2
- Backstage: ein abschließbarer Raum oder ein sicherer Platz für Taschen und die Plattentasche
- Am Pult: stilles Wasser, nicht gekühlt, zwei Handtücher
- Essen: ein warmes Abendessen für 2 oder ein Buyout von 30 € pro Person; einmal vegetarisch, eine Nussallergie
- Getränke: Softdrinks und Getränke für den Artist und bis zu zwei Gäste
- Hotel: 2 Einzelzimmer, ruhig, mit Frühstück und spätem Check-out nach einem Set, das nach 04:00 endet
Worauf du achten solltest
- Markier, was Muss ist und was Wunsch. Eine Allergie ist ein Muss, eine bestimmte Gin-Marke ein Wunsch.
- Ein Buyout ist oft das bessere Essen. Mit Geld isst der Artist, wenn der Zeitplan es zulässt, statt um Mitternacht vor einer kalten Platte zu sitzen.
- Der Rider geht an die Promoter:innen, die Location und oft ans Barpersonal. Schreib nur rein, was die alle wissen dürfen: „Nussallergie“ ja, eine Krankengeschichte nein.
- Im Rider steht, was der Artist mag. Was wirklich gebucht ist, steht im Advance-Sheet.
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