Rider und Presse
Backline
Auch genannt Backline-Equipment
Das Equipment, auf dem der Artist spielt, ohne es mitzubringen: für DJs Player, Mixer und Plattenspieler, für Bands Verstärker und Schlagzeug. Die PA gehört nicht dazu.
Das Wort kommt von Bandshows, wo Verstärker und Schlagzeug hinten auf der Bühne stehen. Im Club ist meist das DJ-Setup gemeint: Player, Mixer, Plattenspieler, oft die Booth-Monitore. Die Anlage des Hauses, die PA, ist keine Backline. Sie gehört der Location, egal, wer spielt.
Wer die Backline stellt, ist eine eigene Zeile im Angebot und im Vertrag. Bei Clubshows sind das meist die Promoter:innen. Was genau gebraucht wird, steht im Tech-Rider. Beim Advancing bestätigen die Promoter:innen das Equipment des Hauses oder organisieren, was fehlt.
Beispiel
Ein Live-Act reist mit Laptop, Synthesizer und Drum Machine. Die Backline der Promoter:innen: ein stabiler Tisch, etwa 1,8 m breit, DI-Boxen für die Stereo-Ausgänge, zwei Monitore und Strom für vier Geräte. Wer danach auflegt, spielt auf den CDJs und dem Mixer des Clubs an einem eigenen Tisch. So dauert der Changeover nur Minuten, und niemand steckt mitten im Track etwas aus. Hat der Club zwei CDJs und der Rider verlangt drei, mieten die Promoter:innen den dritten dazu: Die Kosten gehören zur Backline.
Worauf du achten solltest
- „Oder gleichwertig“ braucht vor der Show ein Ja vom Artist. Erst am Pult zu merken, dass ein anderer Mixer dasteht, ist zu spät.
- Prüf das Setup vor dem Einlass: saubere Fader, funktionierende Kopfhörerausgänge, frische Nadeln.
- Spielen mehrere DJs, einigt euch auf ein Setup, das für alle passt, oder stellt ein zweites auf.
- Bringt der Artist eigenes Equipment mit, regelt der Deal, wer Transport, Gepäckgebühren und Versicherung zahlt.
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