Rider und Presse
Tech-Rider
Auch genannt Technical Rider, technischer Rider
Was der Artist technisch für die Show braucht: Equipment mit genauen Modellen, Monitoring, Pult oder Bühne, Strom, Aufbauzeit und einen technischen Kontakt.
Der Tech-Rider sagt der Location, was der Artist braucht, um das Set wie geplant zu spielen. Er ist Teil des Vertrags, neben dem Hospitality-Rider, und geht mit dem Advance raus. Die Promoter:innen bestätigen das Setup vor dem Tag oder sagen, was abweicht. Bei DJs passt er auf eine Seite. Bei Live-Acts wird’s länger: Inputs, Bühnenplan, Monitoring, Aufbauzeit. Was die Promoter:innen davon stellen, ist die Backline.
Beispiel
Ein typischer DJ-Rider fürs Pult im Club:
- 3 × CDJ-3000 oder CDJ-3000X, gleiche Firmware, per Netzwerkkabel verbunden
- 1 × Pioneer DJM-V10 oder DJM-A9, als Alternative Allen & Heath Xone:96
- 2 × Technics SL-1210 mit Tonabnehmern, wenn Vinyl im Set ist
- 2 Booth-Monitore auf Ohrhöhe links und rechts vom Pult, am Booth-Ausgang des Mixers
- Ein stabiler Tisch, etwa 1 m hoch, vom Bass entkoppelt, damit die Nadeln nicht springen
- Vier freie Steckdosen und Licht am Pult
- 30 Minuten am Pult vor dem Set oder ein vorher abgesprochener Changeover
Worauf du achten solltest
- Das Modell zählt, weil Effekte, Loops und Workflow bei jedem Mixer anders sind. „Oder gleichwertig“ gilt erst, wenn der Artist dem Ersatz zugestimmt hat.
- Schick die Technikliste der Location gleich mit deiner ersten Antwort, dann siehst du früh, was fehlt. Zwei Wochen vorher ist ein fehlender Mixer ein Anruf beim Verleih, am Showtag geht’s vielleicht gar nicht mehr.
- Frag die Location, wo die Booth-Monitore stehen und wer die Lautstärke regelt. Eine einzelne Box am Boden hinter dem Pult zählt nicht.
- Rider ändern sich. Vergleich das Datum am PDF mit dem, das im Vertrag steht.
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