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Deals

Buyout

Auch genannt Barablöse, Catering-Buyout, Hotel-Buyout

Geld statt einer Leistung, die sonst die Promoter:innen stellen würden, etwa Abendessen, Hotel oder Fahrer:in. Betrag und Zahlungsweg stehen vorher fest.

Ein Buyout tauscht eine Leistung gegen Geld. Promoter:innen organisieren kein Abendessen und kein Hotelzimmer, das der Artist eh nicht nutzt. Der Artist isst, wo es passt, schläft bei Freund:innen, wenn die in der Stadt wohnen, oder nimmt ein Taxi, statt auf die Abholung zu warten.

Beispiel

[Artist A] reist mit Tourmanager:in, landet um 21:00 und hat Freund:innen in der Stadt. Im Deal steht:

Buyout Betrag
Abendessen, 2 Personen × 30 € 60 €
Hotel, eine Nacht (Übernachtung bei Freund:innen) 140 €
Transfers (Taxi statt Fahrer:in) 60 €
Summe 260 €

Meist bar bei der Ankunft, gegen unterschriebene Quittung. Wie genau, steht im Deal.

Worauf du achten solltest

  • Das Geld ersetzt die Leistung ganz. Ist das Abendessen abgelöst, muss die Location den Artist nicht auch noch verpflegen. Das gehört in den Hospitality-Rider.
  • Späte Wechsel. Wird ein schon gebuchtes Hotel zum Buyout, zahlen die Promoter:innen doppelt.
  • Steuer. Wo auf Gagen an ausländische Artists Steuer einbehalten wird (siehe Deutschland), kann ein Buyout in bar als Teil der Gage zählen, anders als Kosten, die Promoter:innen direkt bezahlen. Frag nach, bevor du Bargeld vereinbarst.
  • Die andere Bedeutung. In manchen Verträgen, vor allem aus den USA, heißt „Buyout“ eine Fixgage ohne Beteiligung. Steht „Buyout“ ohne Leistung im Vertrag, frag, was gemeint ist.

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