Reise und Showtag
Curfew
Auch genannt Sperrstunde, Musikende
Die Curfew ist der späteste Zeitpunkt, bis zu dem Musik laufen darf, festgelegt durch Genehmigung, Lärmschutzauflagen oder Hausregeln. Wer überzieht, wird abgedreht.
Clubs haben meist eine Sperrstunde aus ihrer Genehmigung. Open-Air-Bühnen und Festivals haben oft ein Musikende aus ihrem Bescheid, gerade in der Nähe von Wohngebieten. Die Curfew ist eine harte Grenze: Wer sie bricht, riskiert Strafen oder die nächste Genehmigung, deshalb wird auf die Minute abgedreht.
Beispiel
Eine Open-Air-Bühne hat Curfew um 23:00. Der Timetable: Opening 19:00–20:30, [Artist A] 20:30–22:00, Closing 22:00–23:00. Überzieht das Opening um 15 Minuten, beginnt jedes folgende Set 15 Minuten später, und das Closing verliert diese 15 Minuten, weil sich das Ende nicht verschieben lässt.
Worauf du achten solltest
- Zur Curfew ist der Ton aus. Ein letzter Track, der um 22:58 angefangen hat, endet trotzdem um 23:00.
- Frag im Advance danach, mit Quelle: Genehmigung, Bescheid oder Hausregel. Eine Hausregel lässt sich manchmal verschieben, ein Bescheid nicht.
- Unter einer Curfew trägt der letzte Act jede Verspätung. Spielt der Artist zuletzt, halt schriftlich fest, wer Zeit verliert, wenn der Abend hinterherhinkt.
- In der Oktobernacht, in der die Uhr zurückgestellt wird, hat ein Club mit Sperrstunde um 06:00 Ortszeit eine Stunde länger offen. Vereinbare, ob die Extrastunde gespielt wird und ob sie bezahlt wird.
- In Österreich legt die Sperrstunde fest, wann ein Lokal schließen muss. Frag den Club, welche für die Nacht gilt.
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